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Praxisschwerpunkte

Unsere Praxis zeichnet sich durch ein breites Spektrum an präventiven, diagnostischen und therapeutischen Leistungen aus.

Besonders intensiv widmen wir uns nachfolgenden Schwerpunkten, zu denen wir auf Grund langjähriger praktischer Erfahrungen sowie spezieller Fort- und Weiterbildungen umfassende Kenntnisse haben.

Allergie


Nicht alle "Allergien" sind Allergien! Jeder zehnte Bundesbürger leidet an einer "Allergie". Aber ein großer Anteil der so genannten "Allergien" sind keine Allergien, sondern Pseudoallergien oder Nahrungsmittelintoleranzen (Nahrungsmittelunverträglichkeiten). "Allergien" können durch fast alle natürlichen und künstlichen Stoffe ausgelöst werden.Zwei bis drei Prozent der Bevölkerung in Deutschland leiden an einer Nahrungsmittelallergie. Die Symptome reichen von Hautbeschwerden wie Juckreiz und Nesselsucht (Urtikaria) über Fließschnupfen, Atemnot, Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Bauchschmerzen bis hin zum anaphylaktischen Schock. Die Pseudoallergien sind, wie das Wort sagt, keine Allergien, sondern sie sind in die Gruppe der „nicht allergischen beziehungsweise nicht immunologischen Überempfindlichkeiten“ einzuordnen, da keine immunologischen Mechanismen nachweisbar sind. Patienten mit Pseudoallergien reagieren beispielsweise auf Lebensmittelzusatzstoffe und vieles mehr. Nahrungsmittelintoleranzen sind ebenfalls keine Allergien. Sie treten aus angeborenen oder erworbenen Enzymmangel beziehungsweise -defekten auf. Die Folgen können Störungen im Magen-Darm-Trakt sein, die beispielsweise zu Blähungen und Durchfällen führen können. Drei Prozent der Bevölkerung in Deutschland leidet beispielsweise an einer Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) – auch die Fruktoseintoleranz (Fruchtzuckerunverträglichkeit) nimmt immer mehr zu.




Arthrose


Die Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung. Sie bezeichnet die Abnutzung und den Verschleiß des Gelenkknorpels. Normalerweise schützt der Knorpel zusammen mit der Gelenkschmiere unsere Gelenke und fungiert als eine Art Stoßdämpfer.Durch eine Arthrose kann diese Funktion nicht mehr gewährleistet werden. Die Erkrankung wird in folgende Formen der Arthrose eingeteilt Primäre Formen – z. B. durch Überbeanspruchung Sekundäre Formen – z. B. in Folge entzündlicher Gelenkerkrankungen Eine Arthrose ist eine lokale Erkrankung, die nur an einem einzigen Gelenk auftreten kann. Besonders häufig sind Knie oder Hüfte sowie die Fingergelenke betroffen. Frauen leiden häufiger unter Arthrose als Männer. Am häufigsten betroffen sind Kniegelenk mit 61 % Wirbelsäule mit 55 % Hüftgelenk mit 38 % Schultergelenk mit 26 % Kiefergelenk mit 4 % Daumensattelgelenk mit 4 % Zwei Drittel der deutschen Bevölkerung leiden an einer Arthrose. Gerne beraten wir Sie über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten und vor allem über Möglichkeiten dieser Erkrankung vorzubeugen.




Neurodermitis


Bei der Neurodermitis – auch atopisches Ekzem oder atopische Dermatitis genannt – handelt es sich um eine chronische beziehungsweise chronisch-rezidivierende – immer wiederkehrende – Erkrankung der Haut. Man kann die Neurodermitis wie folgt einteilen Extrinsische Form – durch Antikörper vermittelte Sensibilisierung gegen Aeroallergene – Allergene, die über die Luft mit dem Menschen in Kontakt treten wie beispielsweise Pollen – und/ oder Nahrungsmittelallergene Intrinsische Form – keine Sensibilisierung nachweisbar. Die Prävalenz nimmt weltweit zu, in Deutschland liegt sie bei Erwachsenen bei drei Prozent und bei Schulkindern bei 15-20 % – mit steigender Tendenz. Gerne beraten wir Sie über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten und vor allem über Möglichkeiten dieser Erkrankung vorzubeugen.




Prävention


Während sich die moderne kurative Medizin überwiegend mit der Diagnostik und Therapie von Krankheiten befasst, beschäftigt sich die Präventionsmedizin mit der Erhaltung und Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Dazu gehören Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil, Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten sowie Maßnahmen zur Gesundheitsverbesserung bei bestehenden Erkrankungen. Folgende präventionsmedizinische Leistungen bieten wir Ihnen in unserer Praxis an: • Impfungen • Vorsorgeuntersuchungen • Gesundheitsberatung • Ernährungsberatung • Sportberatung Nutzen Sie unser breites Angebot zur Erhaltung und Steigerung Ihrer Gesundheit und Ihres Wohlbefindens. Gerne beraten wir Sie, welche unserer Leistungen speziell für Sie empfehlenswert sind.




Rheumatoide Arthritis


Die rheumatoide Arthritis ist eine chronisch entzündliche Multisystemerkrankung, die sich meist in Form einer Synovialitis – Entzündung der Gelenkinnenhaut, die die Gelenkflüssigkeit produziert – manifestiert. Sie wird auch als primär-chronische Polyarthritis (PcP) bezeichnet. Die rheumatoide Arthritis befällt überwiegend die Gelenke, seltener auch andere Organe wie z. B. Augen und Haut. Etwa ein Prozent der Bevölkerung haben eine rheumatoide Arthritis, wobei Frauen etwa dreimal häufiger betroffen sind als Männer. Die Erkrankung tritt zumeist zwischen dem 35. und 50. Lebensjahr auf – in dieser Spanne erkranken etwa 80 Prozent der Patienten. Stadieneinteilung nach Krankheitsverlauf Stadium I Geringe Schwellung, schubweise auftretend, Morgensteifigkeit, allgemeine KrankheitszeichenStadium II Konstante Synovitiden – Entzündungen der Innenschicht der Gelenkkapsel –, fortschreitende Abnahme der Gelenkbeweglichkeit, Mitbeteiligung des Bindegewebes wie Kapseln, Sehnen, Schleimbeutel, noch keine Gelenkdeformierungen Stadium III Gelenkdeformierungen, Muskelatrophien (Muskelschwund), Auftreten von Rheumaknoten, beginnende Instabilität der Gelenke Stadium IV Ausgeprägte Gelenkdeformierungen, Gelenkinstabilität, Ankylosen – Versteifung von Gelenken mit vollständigem Bewegungsverlust Sonderformen der rheumatoiden Arthritis Altersform der rheumatoiden Arthritis – engl. late onset rheumatid arthritis" (LORA). Diese beginnt erst nach dem 60. Lebensjahr. Juvenile rheumatoide Arthritis. Gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindesalter. Still-Syndrom. Bei Kindern vorkommende systemische Form der juvenilen rheumatischen Arthritis mit Milz-, Leber- und Lymphknotenschwellung, Karditis (Herzentzündung), Ausschlag, Anämie (Blutarmut). Die Prognose dieser Erkrankung ist ungünstig. Caplan-Syndrom. Mischstaubsilikose der Lunge mit zahlreichen, sich rasch entwickelnden Rundherden und zeitlich davon unabhängig auftretender rheumatoider Arthritis. Felty-Syndrom. Schwere Verlaufsform, fast immer Rheumafaktor-positiv, vor allem bei Männern zwischen dem 20.und 40. Lebensjahr auftretend. Geht mit Milz- und Lebervergrößerung, Leukozytopenie und Thrombozytopenie einher – Verminderung der Zahl der weißen Blutkörperchen und der Blutplättchen. Rheumatoide Arthritis mit sekundärem Sjögren Syndrom. Etwa 20-30% der Patienten mit rheumatoider Arthritis entwickeln eine Xerostomie (Mundtrockenheit) und Xerophthalmie (Trockenheit des Auges). Gerne beraten wir Sie über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten und vor allem über Möglichkeiten dieser Erkrankung vorzubeugen.




Schmerzen


Schmerzen sind ein Alarmsignal des Körpers! Schmerzen können sehr belastend sein und beeinflussen unsere Lebensfreude, unser Wohlbefinden und unsere Vitalität. Viele Menschen leiden in unserer von Stress geprägten Zeit unter Rückenschmerzen. Auch Kopfschmerzen sind weit verbreitet und jeder war schon einmal davon betroffen. Oftmals weiß man gar nicht, woher die Schmerzen kommen und nicht immer sind die Schmerzen so stark, dass ein Arzt aufgesucht wird. Um Schmerzen erfolgreich vorzubeugen und behandeln zu können, ist es notwendig, die Ursache der Schmerzen zu erkennen. Durch eine ausführliche Beratung und Diagnostik können Sie die Ursache Ihrer Schmerzen zusammen mit einem Arzt ermitteln. Für eine erfolgreiche Behandlung der Schmerzen stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Sie können wieder aktiv am Leben teilnehmen und ein neues Lebensgefühl frei von Schmerzen genießen. Gerne beraten wir Sie über die schmerztherapuetischen Möglichkeiten unser Praxis und wie Sie zukünftig Schmerzen vorbeugen können.




Traditionelle Chinesische Medizin - TCM


Die traditionelle chinesische Medizin beruht auf dem Wissen Chinas aus tausenden von Jahren. Sie hat sich zu einer eigenständigen Gattung der Medizin entwickelt und wird in den Universitäten Chinas als eigenständiger Studiengang, neben der westlichen „Schulmedizin“, angeboten. Die TCM beinhaltet folgende Verfahren: • Akupunktur und Moxibustion • Chinesische Diätetik – Ernährung und Lebensführung • Chinesische Arzneimitteltherapie • Manuelle Therapie – Tuina Massage • Medizinisches Qigong Die traditionelle chinesische Medizin bietet zahlreiche Möglichkeiten der Behandlung, die seit Jahrtausenden erprobt und weiterentwickelt worden sind. Die sanften, an der Natur und dem Menschen orientierten Behandlungsmethoden sind nicht nur symptomorientiert, sondern sie betrachten die Krankheit und ihre Symptome und Ursachen als ein Ganzes. Der Mensch an sich wird in die Behandlung einbezogen und kann so einen großen Teil zu seiner Genesung beitragen. Die Kombination der einzelnen diagnostischen und therapeutischen Methoden ermöglicht eine umfassende Betrachtungsweise. Mittels TCM wurde bereits vielen Menschen geholfen – nicht nur in China, sondern auch mehr und mehr in der westlichen Welt. Lassen Sie sich beraten und erfahren auch Sie was es heißt, nach traditionellen Methoden behandelt zu werden. Sie werden spüren, wie tiefgründig und erfahren die TCM in der Lage ist, Ihre Beschwerden zu lindern und Ihren Körper ins Gleichgewicht zu bringen – damit Ihre Lebensenergie wieder richtig fließen kann. Gerne beraten wir Sie über die therapeutischen Möglichkeiten der chinesischen Medizin.